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Produkt Detail

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Titel:

Von guten Mächten, wunderbar geborgen

Bestellnummer: 22346
Verlag: Sonstige Verlage
Besetzung: Chor/Gesang, Blasorchester
Komponist: Dietrich Fietz
Arrangeur: Martin Scharnagl
Schwierigkeitsgrad: 3
Genre:
  • Konzertmusik
  • Feierliche / Sakrale Musik
Dauer: 3:00
Preis: 60,00 €
Hörprobe: MP3-Demo   
Partitur/Stimmauszug:
YOUTUBE - Hörprobe:
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Beschreibung:
Von guten Mächten treu und still umgeben“ ist ein geistliches Gedicht des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der sich als Vertreter der Bekennenden Kirche am Widerstand gegen das NS-Regime beteiligte. Der 1946 geborene Liedermacher, Liedsänger und Sacro-Pop-Komponist Siegfried Fietz vertonte den Text und schuf eines der schönsten und bekanntesten geistlichen Lieder unserer Zeit.

Bonhoeffer, der seit April 1943 in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert war, begann 1944 Gedichte zu schreiben. Er versuchte über Briefe Kontakt mit seiner Familie zu halten, doch war der Briefkontakt nur sporadisch und zensiert. Am 19. Dezember 1944 schrieb er an seine Verlobte Maria von Wedemeyer einen Brief und fügte diesem ein paar Zeilen hinzu – jene Zeilen, die später hundertfach vertont wurden und in sämtlichen Gesangbücher Einzug hielten.

Das siebenstrophische Gedicht bezog sich auf seine persönliche Situation, eine gedrückte und ausweglose Situation, da er jederzeit mit seiner Hinrichtung rechnen musste. Obwohl Bonhoeffer den Tod vor Augen hatte, zeugt das Gedicht von einem tief religiösen Menschen, dessen Leben von einer großen Hoffnung und Gotteszuversicht geprägt war. Er predigte von Liebe und Frieden in einer Welt, die von Hass und Terror heimgesucht wurde. So schreib er in diesem Brief:

„So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du, die Eltern, Ihr alle, die Freunde und Schüler im Feld, Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergangene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man lebt und an dessen Realität man keinen Zweifel hat. Wenn es im alten Kirchenlied von den Engeln heißt: ‚zweie die mich decken, zweie, die mich wecken‘, so ist diese Bewahrung am Abend und am Morgen durch gute unsichtbare Mächte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als die Kinder.“

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